Tim gehört zu Top Fünf bei Roc d’Azur

Mit einem tollen Ergebnis ging die Saison 2015 für Tim Wollenberg zu Ende. Der KTM Youngster zeigte eine starke Leistung beim Roc d‘ Azur und belegte als bester Deutscher den fünften Platz.

Die traumhafte Strecke der Roc d'Azur führt am Meer entlang.

Die traumhafte Strecke der Roc d’Azur führt am Meer entlang.

Eine Woche war Tim zusammen mit seinen Kaderkollegen in Frankreich. Zum Auftakt rollten sie den langen Weg auf den Mont Ventoux hoch. Die Strecke für das Rennen fuhren sie dann am nächsten Tag das erste Mal ab. Zu dem Zeitpunkt war das Wetter super, worauf Tim auch für den Wettbewerbstag hoffte.

Bevor es zum letzten MTB-Rennen der Saison ging, waren Tim und seine Kollegen nochmal auf dem Kurs und auf dem Messegelände der Roc d‘ Azur. Die Tage vorher hatten sie mit Training und Lernen verbracht. Einen Tag waren sie in einer französischen Schule im Deutschunterricht. Dort spielten sie mit den französischen Schülern Gesellschaftsspiele und hatten Spaß dabei.

Tim wurde am Ende hervorragender Fünfter.

Tim wurde am Ende hervorragender Fünfter.

Zum Abschluss der Frankreichwoche startete die U17 schon am Sonntagmorgen um 8:30 Uhr ins Rennen. Für Tim ein Novum: Zum ersten Mal musste er mit Beleuchtung am Rad zum Aufwärmen an den Start fahren. Alle deutschen Fahrer standen in der vierten Startreihe bei ca. 20 Fahrern pro Reihe. Insgesamt waren 209 Fahrer am Start. Es war eine Runde mit 18 km mit 160 hm zu absolvieren. Tim konnte recht schnell in die Spitzengruppe vorfahren, die dann am ersten Anstieg das Tempo verschärfte. Dadurch bildete sich eine siebenköpfige Führungsgruppe mit Tim.

In der Abfahrt blieben alle zusammen und am Strand ging Tim als Zweiter in den kurvigen Abschnitt bevor es wieder zurück Richtung Ziel ging. Auf diesem letzten flachen Teerabschnitt konnten die anderen wieder aufholen. Dennoch lag der Youngster noch gut im Rennen, bis auf der Wiese vor dem Ziel sich unglücklicherweise zwei Fahrer vor ihm hinlegten und er den Anschluss verlor. Nachdem sich alle wieder aufgerappelt hatten, sprintete Tim zeitgleich mit einem Teamkollegen als Fünfter und Sechster ins Ziel.

„Das war ein cooles Rennen, schöne und schwere Strecke am Meer mit Sand und Wasser. Somit hat das Jahr nach vielen Ups an Downs noch einen erfolgreichen Abschluss gefunden“, erklärte Tim mit einem Lächeln danach.

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