Nico im Glück, Vicky im Pech

Nico Wollenberg konnte ein Straßenrennen für sich entscheiden. Weniger gut lief es für seine Teamkollegin Viktoria Erber, die schmerzhaft stürzte.

Klein aber oho: Nico zeigte eine starke Leistung in einem U15-Rennen.

Nico hatte diesmal ein Straßenwochenende mit Rennen in der Nähe. Am Samstag fuhr der Elfjährige in der U15 in Schweinlang mit. Im letzten Jahr war dies die Strecke der deutschen Bergmeisterschaft – es ging also hoch und runter. Die U15 männlich startete gemeinsam mit der U15 weiblich und U17 weiblich. Die beiden stärksten U15er setzten sich schon in der ersten von drei Runden mit den U17-Mädels ab. Dahinter zerfiel das Feld recht schnell und Nico fuhr mit einer U15erin sein Rennen. Am letzten Anstieg löste er sich von seiner Begleiterin und fuhr als dritter Junge ins Ziel.

Am Sonntag stand dann wieder ein reines U13-Rennen auf dem Programm. Bei lausigen 2 Grad wurde in Burggen ein Rundkurs von 8 km dreimal befahren. Vom Start weg gab Nico Gas, keiner konnte folgen und mit fünf Minuten Vorsprung kam er ins Ziel. Sein Kommentar dazu: „Ich wollte nur schnell ins Warme.“

Mit Viktoria Erber und Michael Stocker starteten zwei KTM Youngster in Nals (Südtirol) in den U19-Rennen. Vicky konnte sich im ersten Berg im Startloop in die vordere Hälfte des Feldes kämpfen. Doch kurze Zeit später stürzte sie schmerzhaft in der ersten Abfahrt. Durch den Überschlag wurde die KTM-Fahrerin von zahlreichen Konkurrentinnen überholt. Verunsichert fuhr Vicky die weiteren Abfahrten zunächst langsamer bis sie wieder in ihren Rhythmus fand. In der letzten Runde konnte sie zwar noch einige Fahrerinnen hinter sich lassen, trotzdem reichte es nur für den 15. Platz, was sie ein wenig enttäuschte. Nach dem Rennen erklärte Vicky: „Jetzt habe ich ein paar Wochen Rennpause, die ich unter anderem für Techniktraining nutzen werde.“

Vicky beim Rennen in Nals

Michi hatte wieder einmal Pech bei der Auslosung der Startplätze – diesmal war es der 81. Platz für ihn. Im langen und kräftezehrenden Startloop konnte der KTM Youngster allerdings schon einige Plätze gut machen und nach einem konstanten Rennen, nach 1:07 Stunden Fahrzeit, die Ziellinie als 27. überqueren. Für UCI-Punkte hat es leider wieder nicht gereicht, doch Michi richtet seinen Blick auf die folgenden Rennen. Für die nächste Woche stehen nun aber erstmal Intervalle im Trainingslager in Nals auf dem Programm.

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