KTM Youngsters in Österreich bei EU-Projekt

Drei KTM Youngsters nahmen zuletzt an einem besonderen EU-Projekt teil. Zudem waren sie auch im Rennen erfolgreich.

Rund 40 junge Sportler – elf österreichische, zwölf deutsche, sechs dänische und acht italie-nische Mountainbiker – nahmen 2019 an dem Erasmus-Projekt „Cross over Europe“ in Österreich teil. Vom 1. bis 4. August verbrachten auch Viktoria Erber, Fabian Eder und Michael Stocker zusammen mit den anderen Jugendlichen zunächst einige Tage im Salzburger Land. Vom 5. bis 8. August war die Auswahl gemeinsam in Graz. Dort saßen sie nicht nur viel auf dem Rad, um die Trails der Umgebung und die Strecke der letzten EM zu erkunden, sondern blicken auch über den Tellerrand, beschäftigen sich mit Crossfit, Bouldern und Wassersport. „Insgesamt dient das EU-Projekt dazu, unsere Teamfähigkeit zu stärken, andere Kulturen und Sprachen kennenzulernen, uns mit Fahrern andere Nationen zu messen, neue Freundschaften zu schließen und vor allem viel Spaß zu haben“, erklärte Vicky dazu.

Am 3. August stand auch ein Rennen des Austrian Youngsters Cup in Koppl auf dem Programm. Die dortige Strecke in war infolge der starken Regenfälle in der Nacht bereits sehr matschig und durch die zahlreichen Wurzelpassagen sehr anspruchsvoll. Bereits während der Startaufstellung begann es erneut zu gewittern. Aus der dritten Startreihe in dem international besetzten U17-Feld konnte Fabian einige Plätze gut machen und sich sogar mit dem Österreichischen Meister und dem Gesamtführenden des Austrian Youngsters Cup vom Rest des Feldes absetzen. Leider wurde das Gewitter immer heftiger, sodass das Rennen nach etwa 15 Minuten abgebrochen und nicht neu gestartet wurde.

Nach 30 Minuten warten, verkündeten die Kommissäre, der Start des Damenrennens mit Vicky würde in 25 Minuten stattfinden. Leider konnte sie sich aufgrund der Wetterbedingungen nur bedingt warmfahren. Der Kurs umfasste sehr viele wurzelige Passagen sowohl bergauf als auch bergab. Vicky konnte sich mit dem matschigen und rutschigen Untergrund nicht wirklich anfreunden und stürzte gleich in der ersten Runde. Auch im Verlauf des Rennens konnte sie nicht an Sicherheit gewinnen, doch am Ende fuhr sie dennoch auf einen guten zweiten Platz.

Danach wurde das Hauptrennen mit Michi trotz des Regens gestartet. Schon in der ersten von drei Runden, bildete sich eine Spitzengruppe mit Michi und zwei weiteren Fahrern, einem Österreicher und einem Dänen, welche auch Teilnehmer des EU-Projekts waren. In der zweiten Runde konnte sich Michi in der Abfahrt etwas absetzen und den Vorsprung über die letzte Runde halten. Am Ende freute er sich über den ersten Platz in einem sehr schlammigen Rennen, was aber wirklich Spaß gemacht hat.

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