Michi wird Zweiter, EM-Erlebnis für Fabian

KTM Youngster Michael Stocker sammelte wichtige Punkte. Sein Teamkollege Fabian Eder war bei der Jugend-EM im italienischen Pila dabei.

Im sächsischen Schwarzenberg versuchte Michi Stocker weitere wertvolle UCI-Punkte zu sammeln. Mit nur zwölf Fahrern an der Startlinie standen die Chancen auch nicht so schlecht. Die Strecke macht Spaß, denn sie ist mit kurzen technischen Abfahrten und knackigen Anstiegen gespickt. Gleich nach dem Start konnte sich Michi mit zwei weiteren Fahrern absetzen und den Vorsprung in den ersten beiden Runden ausbauen. Nachdem ein Konkurrent stürzte, verkleinerte sich das Führungstrio zu einem Duo. In der letzten von acht Runden ist dem KTM Youngster dann leider ein kleiner Fehler unterlaufen und die Chance auf den Sieg war damit dahin. Mit dem zweiten Platz und somit 18 Punkten war Michi aber trotzdem sehr zufrieden.

Vom 20. bis 24. August fand die Jugendeuropameisterschaft im italienischen Pila auf 1.800 Metern statt. Der Standort inmitten des wunderschönen Bergpanoramas im Aostatal bot nicht nur eine geniale Aussicht auf den Mont Blanc, sondern auch eine grandiose Strecke, auf der an vier Wettkampftagen die offiziellen Europameistertitel in den Altersklassen U15 und U17 vergeben wurden.

Am ersten Tag galt es einen rund zwei Minuten langen Time Trail zu bestreiten, der neben den Startpositionen für das Staffelrennen und das XCO-Rennen auch die Qualifikation für den Eliminator entscheidend war. Bei rund 600 Startern aus 29 Nationen war die Konkurrenz entsprechend hoch und es war klar, dass der erste Tag einen großen Anteil daran hätte wie der Rest der Woche verlaufen würde. Fabian startete in der U17-Klasse, in der circa 210 Starter waren. Als einer der letzten Starter war er einer der wenigen, die bei sehr matschigen und rutschigen Bedingungen auf die Strecke geschickt wurden. Dennoch fuhr er für diese Bedingungen eine sehr gute Zeit und wurde 38. und somit zweitbester Deutscher.

Am zweiten Tag schlug das Wetter um und es herrschten perfekte Bedingungen für das Team Relay. Zusammen mit seinen bayerischen Teamkollegen konnte Fabian das Rennen als Zwölfte beenden und sich als bestes deutsches Team auf die Ruhetage freuen.

Normalerweise hätte am Donnerstag der Eliminator stattgefunden, aber leider hatte Fabian die Qualifikation um nur einen Platz verpasst. Mit neuer Energie stand dann am letzten Tag der XCO-Wettbewerb an. Auf der engen Strecke war es wichtig einen guten Start zu erwischen, was Fabian auch gut gelungen ist. Nachdem er beim Team Relay starke Probleme mit der Höhenluft hatte, ging es an diesem Tag etwas besser und er konnte Runde für Runde einige Plätze gut machen. Am Ende kam der KTM Youngster nach 52 Minuten Renndauer unter die Top 20.

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