Bayerischer Titel für Timo Brandl

An diesem Wochenende standen die Bayerischen Meisterschaften auf der Straße auf dem Programm. Ein KTM Youngster kam dabei zu Meisterehren.

Los ging es am Samstag mit den bayerischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren in der Nähe von Landshut. Es wurde eine Runde mit 6 km gefahren. Bis zur Wendemarke ging es mit Rückenwind bergab. Umso zäher war dann der Rückweg. Von den KTM Youngstern starteten die drei U15er Timo Brandl, Simon Potstada und Nico Wollenberg. Bei lausigen acht Grad und Dauerregen war zuerst Timo, für den diese Disziplin vollkommen neues Terrain war, gefordert. Der 14-Jährige schlug sich gut und wurde am Ende Fünfter. Direkt vor ihm platzierte sich Nico, der als Jungjahrgang hauchdünn um nur zwei Sekunden das Podium verpasste. Am besten kam Simon mit den Bedingungen zurecht: Er sicherte sich die Vizemeisterschaft.

Am Sonntag ging es mit den Bayerischen Meisterschaften auf der Straße in Otterskirchen (bei Passau) weiter. Neben dem U15-Trio waren auch Fabian Eder und Michael Stocker in der U19 dabei. Gefahren wurde eine 10 km lange Runde mit einer gehörigen Steigung. Im U15-Rennen musste diese zweimal gefahren werden. Timo überraschte sich selbst und alle anderen: Bei seinem ersten Straßenrennen setzte er sich in der ersten Runde mit dem diesjährigen Seriensieger der U15 ab. Timo war an diesem Tag jedoch der Stärkere und holte sich den Meistertitel im Schlusssprint. Simon wurde gleich am Anfang durch einen Sturz ausgebremst und hatte daher der Attacke des Führungsduos nicht folgen können. Er schaffte aber wieder den Anschluss ans Feld und sprintete auf Platz sieben. Als Neunter kam Nico knapp dahinter ins Ziel. Sein Kommentar nach dem Rennen: „Mein Kopf war zu, es ging nix, aber wir haben den Titel im Team, Glückwunsch.“

Im U19-Rennen musste die Runde siebenmal absolviert werden. Fabi und Michi sahen sich der starken Konkurrenz vom Team Auto Eder mit dem amtierenden Deutschen Meister gegenüber. So wie für Timo war es auch für Fabi das erste Rennradrennen. Auf der selektiven und anspruchsvollen Strecke versuchte der KTM Youngster mit der Spitzengruppe um den amtierenden Deutschen Meister mitzugehen, was ihn aber sehr viel Kraft kostete. Nach sechs von sieben Runden war dann auch die letzte Kraftreserve verschossen und er musste das Rennen beenden. „Nichtsdestotrotz war es eine tolle und lehreiche Erfahrung“, so Fabi nach dem Rennen. Michi fuhr ein solides Rennen und wurde als Teil der Verfolgergruppe Zehnter.

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